Vorstandschaft des TC Schnaittach im Amt bestätigt

Bei der Jahreshauptversammlung des TC Schnaittach standen neben dem Bericht der Vorstandschaft auch die Planungen zum 50-jährigen Vereinsjubiläum sowie Neuwahlen auf dem Programm.

1. Vorsitzender Gerhard Hertlein beim Jahresrückblick

1. Vorsitzender Gerhard Hertlein beim Jahres­rückblick

Nach der Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit bat 1. Vorsitzender Gerhard Hertlein die Anwesenden, des erst kürzlich verstorbenen Heinrich Landgraf zu gedenken.

Seinen Jahresrückblick begann Hertlein mit einem Dank für die engagierte und reibungslose Zusammenarbeit der Vorstandschaft, was er an einigen Beispielen verdeutlichte.

Die WOW-TennisCompany habe sich neben der MS-Tennisschule als zweite Tennisschule hervorragend eingeführt. Sie greife proaktiv vielfältige Tennisthemen auf und stimme sich dabei eng mit dem Verein ab. Im Frühjahr habe sie beispielsweise Tennis-Events in den Grundschulen von Schnaittach und Kirchröttenbach durchgeführt und bei den darauffolgenden Jugendcamps für den Verein gut 20 Jugendliche als Neumitglieder gewinnen können. Auch sonst sei die Zusammenarbeit stets gut und fair gewesen, die Trainer seien sehr geschätzt.

Im Vereinsheim habe man die Thermen und Duschen mit Fördermitteln kostengünstig sanieren können. Zudem haben man einen neuen Herd samt Kochfeld beschafft und werde demnächst die Spülmaschine reparieren. Auch zeichne sich für den Anschluss des Tennisheims an die Kanalisation dank reger Unterstützung durch Reinhard Singer eine tragbare Lösung ab.

Wegen des 50-jährigen Vereinsjubiläums verzichte man heuer auf die Vereinsmeisterschaften. Stattdessen versuche man, zum Sommerfest am 29. Juli 2023 einen hochkarätigen Schaukampf zu organisieren. Am darauffolgenden Wochenende sei dann ein Einladungsturnier für Vereinsmitglieder und umliegende Tennisvereine geplant.

Kassenwartin Elfriede Christl präsentiert die Finanzzahlen

Kassenwartin Elfriede Christl präsentiert die Finanzzahlen

Kassenwartin Elfriede Christl konnte von einem aus finanzieller Sicht normalen Jahr berichten. Die meisten Veranstaltungen habe man wieder im gewohnten Rahmen durchführen und daraus entsprechende Einnahmen erzielen können. Trotz einer erfreulich hohen Zahl an Neumitgliedern habe man aufgrund der hohen Renovierungskosten aber einen geringen Verlust zu verzeichnen. Abschließend bat sie um sorgfältige Eintragung der Arbeitsstunden in die aushängenden Listen, um ungerechtfertigte Ausgleichszahlungen am Jahresende zu vermeiden.

„Business as usual“, so fasste Platzreferent Markus Hartmann seinen Teil zusammen. Nur Sand zum Aufschütten sei kaum erhältlich gewesen und habe direkt vom Zentrallager am Hafen herangeschafft werden müssen. Mit der instantgesetzten Walze könne man die Plätze jetzt noch besser präparieren. Auffällig sei, dass man die Platzarbeiten jedes Jahr etwas früher habe beginnen (zuletzt 12. März) und abschließen (Tenniscamp am 11. April) sowie die Plätze gleichzeitig immer länger (bis 11. November) bespielen können. Eventuell sei dies ja auf den Klimawandel zurückzuführen.

Aus sportlicher Sicht habe der Verein nach Einschätzung von Sportwart Volker Harzenetter relativ gut abgeschnitten. Während sich zwei Mannschaften unter den Top 3 ihrer Gruppen haben platzieren können, finde man die übrigen Mannschaften überwiegend im Mittelfeld. In der noch laufenden Wintersaison seien die Herren- und Jugend-Mannschaften bislang gut unterwegs. Die Vereinsmeisterschaften habe man nur in stark reduzierter Form durchführen können. Die geringe Beteiligung sei wohl auch darauf zurückzuführen, dass die Medenspiele mittlerweile bis zum Beginn der Sommerferien liefen und somit kaum noch Raum für vereinsinterne Aktivitäten ließen. Für die kommende Saison habe man das Mannschaftsgefüge aufgrund altersbedingter Veränderungen anpassen müssen. Gemeldet worden seien Herren I und II, Damen, Herren 50 und Juniorinnen 18.

Platzreferent Markus Hartmann freut sich über die lange Bespielbarkeit der Plätze

Platzreferent Markus Hartmann freut sich über die lange Bespielbarkeit der Plätze

In Vertretung von Jugendwart Max Wolfermann gab Sarah Engelhardt einen Rückblick auf die Jugendsaison. Mit Platz 2 für die Mixed-15- und Platz 3 für die Mädchen-15-Mannschaft habe man sich gut geschlagen. Jugendtage und die Tenniscamps der WOW-TennisCompany seien sehr gut angenommen worden, ebenso der Jugendtag im Rahmen des Ferienprogramms der Marktgemeinde Schnaittach. Man habe deshalb im Jugendbereich viele Schnuppermitglieder verzeichnen dürfen. Auch wenn der Saisonabschluss habe entfallen müssen, sei nun das Jugendtraining in der Halle der Mittelschule Schnaittach in vollem Gange. Für die Möglichkeit, diese Halle kostenlos nutzen zu können, sei man der Marktgemeinde zu großem Dank verpflichtet. In der kommenden Saison wolle man in Abstimmung mit der WOW-TennisCompany das Jugendtraining anders gestalten, um mit kleineren Gruppen einen noch besseren Trainingserfolg zu erzielen, den Spaß am Tennis zu erhöhen sowie das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Kassenprüfer Georg Schleicher bescheinigte der Kassenwartin erneut eine hervorragende Kassenführung. Die beantragte Entlastung der Kassenwartin sowie der gesamten Vorstandschaft wurde einstimmig erteilt.

Die im Amt bestätigte Vorstandschaft mit Kassenprüfern

Die im Amt bestätigte Vorstandschaft mit Kassenprüfern

Hertlein erläuterte anschließend, dass heuer 31 Ehrungen anstünden, viele davon für 50-jährige Treue zum Verein. Wie schon beim 40-jährigen Jubiläum wolle man die Ehrungen im Rahmen der Jubiläumsfeier vornehmen. Zudem schlage man Konrad Beirle als drittes Ehrenmitglied vor, der dem Verein 11 Jahre lang als Beisitzer und 20 Jahre lang als 2. Vorsitzender gedient habe. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Für die diesjährige Kulturreise wurde beschlossen, die im Corona-Jahr 2020 abgesagte Fahrt nach Salzburg nachzuholen.

Bei den abschließenden Wahlen wurden mit Ausnahme von Eva-Maria Pietzcker, die sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, die Vorstandschaft sowie die Kassenprüfer im Amt bestätigt.